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Frank Töpfer   (Parteilos)

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Danke an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben!

 

Ich gratuliere dem neuen und alten Bürgermeister von ganzem Herzen und wünsche ihm viel Erfolg in der neuen Legislatur! Mein berufliches Engagement wird in Kürze in Mecklenburg-Vorpommern enden. Es war auch für mich eine tolle Erfahrung - Ich weiß jetzt, wie man hier tickt!

"Farblos" waren wir alle Mitbewerber "nicht"! Wie vom Nordkurier kommentiert! Ich denke es ist höchst anerkennenswert, daß sich Mitbürger einer solchen Wahl stellen - Insbesondere auch wegen der Berichterstattung im Vorfeld der Wahl!

 

Ich lasse die Punkte meines Wahlprogrammes mit Absicht hier stehen, damit Sie auch in und nach weiteren 7 Jahren den Fortschritt bewerten und für sich selbst analysieren können! Ich würde es sehr schön finden, wenn einige Dinge in Zukunft umgesetzt werden könnten:

 

1.Wirtschaft:

  • In Burg Stargard zunehmender Leerstand, keine Ansiedlungen neuer Geschäfte!
  • Keine erkennbaren Bemühungen durch die Stadt und das Amt diesbezüglich!
  • Größere landwirtschaftliche Betriebe nur in Quastenberg und Sabel!
  • Die umliegenden Gemeinden im Amt Stargarder Land müssen deutlich mehr in alle Überlegungen mit einbezogen werden!

2. Tourismus:

  • Ist ausgewiesener Schwerpunkt für Stadt und Land - aber: Erholungsort?
  • Zukunftskonzept wurde für 30T € erstellt, aber nur lückenhaft umgesetzt
  • Baustelle Burg hat sich über die letzten Jahre eher verschlechtert (alte Münze geschlossen, Kräutergarten und Park und Außenanlagen ungepflegt, provisorisch Kaffee/Imbiss, keine Barrierefreiheit, alle Aussichten auf Förderung für Investitionen in Höhe von 9 Mio. € sind im Gesamtkonzept, Museumskonzept und Prüfung der Gesellschaftsform zunächst verflogen)!
  • Stadt ist in Bezug auf die Burg nicht Herr des Geschehens (sondern eher Dritte, wie Land, Denkmalpflege und Planer)!
  • Tierpark: Hier ist nach dem Haushaltssicherungskonzept für dieses Jahr die Evaluierung der Optimierung des Tierparks vorgesehen, dieses Ergebnis muss zunächst abgewartet werden. Allerdings sind in den vergangenen Jahren jeweils ca. 150T € in den Betrieb des Tierparks geflossen, nachdem der Stadt vor Jahren die Bezuschussung der Einrichtung in Höhe von 60T € zu viel war! Zur Zeit prüft der Landkreis den Tierpark Klüschenberg. Warum? Mit welcher Zielsetzung? Wann ist mit einem Ergebnis zu rechnen. Keine Informationen der Stadt!
  • Marie-Hager-Haus: Besuch und eigener Eindruck: Haus sehr sanierungsbedürftig. Gesamtanlage und Garten stehen unter Denkmalschutz, deshalb und weil die Stadt auf absehbare Zeit das Geld nicht haben wird, ist wohl ein Anbau/Neubau unmöglich. Die in Aussicht gestellte Förderung der Sanierung ist noch lange nicht festgezurrt. Die von der Stadt eingebrachten Projekte umfassen fast die gesamte Fördersumme des Landkreises!
  • Baustelle Hospital: Trauriger Anblick, Nutzung ungeklärt, von Vereinen nicht zu leisten. Möglichkeiten wären eine Touristinfo, Verkauf/Erbbau, Weinstube o.Ä.
  • Reiterhöfe, Sommerrodelbahn, Motocrossbahn, als private Treiber der Region enorm wichtig, genau so wie die Jugendherberge!
  • In Burg Stargard kaum Werbung für ganz Mecklenburg-Vorpommern, überregional und Deutschlandweit. Dies muss sich ändern!

3. Stadtentwicklung und Stadtsanierung:

  • Die Stadt macht für Aussenstehende keinen guten Eindruck, dies fängt am Bahnhof an (Pendlerparkpätze, Fahrradabsperrmöglichkeiten etc. fehlen)!
  • Ortsdurchfahrt mit Engstellen nicht barrierefrei und ohne Radwege!
  • Verhältnismässig viele verfallene oder erkennbar leere Häuser und Baulücken
  • Eindruck hier ist, dass die Stadtsanierung schwerpunktmässig im öffentlichen Bereich gemacht worden ist oder die Stadtsanierung im öffentlichen Bereich so teuer gemacht wurde, dass für die BürgerInnen keine oder eine sehr geringe Förderung blieb! (Burg Stargard war einmal Stadt der Rosen!!!).
  • Auch außerhalb des Sanierungsgebietes gibt es genug zu tun! Beispiele: Klüschenbergstr., Weinbergweg, Tuchmacherstr., Papiermühlenweg, Walkmüllerweg, aber auch: Loitz, Gramelow, Teschendorf, Riepke usw.!
  • Rad- und Fußwege müssen an ein Tourismuskonzept anknüpfen, hier: extremer Nachholbedarf im ganzen Amt!

4. Vereine und Verbände:

  • In anderen Bundesländern und in vielen anderen Gemeinden in M-V wird mit Erfolg versucht, freiwillige Leistungen (Museen, Bibliothek, Sternwarte etc.) auf Vereine zu übertragen. Burg Stargard geht in den letzten Jahren den anderen Weg. Vereine werden an den Rand gedrängt, ihrer satzungsgemäßen Aufgaben entledigt und die Stadt versucht die Leistungen zu erbringen, das Ergebnis ist allerorten zu besichtigen!
  • Wo nötig und möglich muss versucht werden, die Vereine enger an die Stadt und ihre Bürger zu binden!
  • Die existierende Vereinsförderrichtlinie ist wieder zu prüfen und zu überarbeiten. Letzteres gilt für alle Festlegungen, Satzungen und Richtlinien in regelmäßigen Abständen!

5. Kultur und Kirche:

  • Wichtigste Grundlagen für weitere Schritte, vor allem in Richtung Tourismus!
  • Ausbau vorhandener Veranstaltungen in der Stadt: Walpurgisnacht, Helloween, Altstadt- und Sommerfest, Rosenfest, Burgfest, Weihnachtsmärkte, Trödelmärkte, Konzerte etc. und Einbindung aller Gemeinden im Amt!
  • Internationale und nationale Kirchentage in der Stadt!
  • Burg: Stichwort "Kaltenberger Ritterspiele" , oder: Filmprojekte a la "Görliwood" in Sachsen - so kann es auch gehen! Museum und Wiedereröffnung Restaurant müssen vorangetrieben werden (Beispiel: Schlosshotel Letzlingen in Sachsen-Anhalt)!
  • Heimatchor: CD´s /DVD´s etc. weit über Grenzen hinaus (siehe Burg-CD)!
  • Marie-Hager-Haus: muss auf Niveau gebracht werden!
  • Spielzeugmuseum in Kreuzbruchhof braucht Unterstützung in der Bekanntmachung!
  • Ansiedlungen von Handwerkern, auch auf der Burg im Sinne eines Handerwerkerhofes (Beispiel: Stadt Nürnberg)!

6. Sonstiges:

  • Rathaus: Zu enge Belegung, schlechte Arbeitsfähigkeit, keine Barrierefreiheit, Organisation versch. Ämter auf 3 Etagen. Ein Rathaus gehört in die Stadtmitte!
  • Ich war bei der Ausgabe der Tafel am letzten Donnerstag dabei! Was ich dort gesehen habe ist an der Grenze der Menschenwürde! Die Ausgabe musste mehrfach umziehen, da sie in der Stadt keiner haben wollte - Unglaublich!
  • Großgemeinde, Amtgemeinde Burg Stargard: Hier muss einer "befohlenen" gesetztlichen Regelung zuvorgekommen werden.
  • Eine überparteiliche Kommunalpolitik ist in Burg Stargard unabdingbar!
  • Bürgernähe ist zu forcieren: Siehe bayerisches Format "Jetzt red I" (Bayerischer Rundfunk), und dies quartalsweise, um am Nerv der Bürger zu sein!